Angenehm sterben und danach

Pflege – Sterbebegleitung – Tod:  Pranawandern für Gesundheit, Heilung & Annehmen des Sterbens.           Wir in Westeuropa sind in der glücklichen Lage, daß wir uns um unsere Grundbedürfniise (Nahrung, Kleidung, Wohnung…) keine Sorgen machen brauchen.  Somit können wir uns den Luxus erlauben, unser gutes Sterben langfristig vorzubereiten + darüber zu philosphieren, was nach dem Tod kommt.  Das ist sicherlich bessser, als diese Themen zu verdrängen + ab und zu in Angst oder Panik zu geraten, wenn sie wieder an die Oberfläche kommen.   Vor einigen Jahren hab ich angenehmes Sterben mitbekommen:  In meinem früheren Ökodorf bei Hannover erlebte ich, wie eine gute Freundin (Alfgard) sich entschloß, nicht länger im Krankenhaus bleiben zu wollen, sondern lieber in der Gemeinschaft zu sterben.  Dort gab es keine Vereinbarung über den (pflegenden) Umgang mit Kranken oder Sterbenden.  Aber aufgrund der Größe der Gemeinschaft (über 100 Erwachsene) war monatelang täglich jemand bei Alfgard zum reden, singen, beten, meditieren….Und nach ihrem Tod wurde sie in der gemeinschaftseigenen Kapelle aufgebahrt zum Abschiednehmen + ihre Seele zu unterstützen für einen guten Übergang.  Eigentlich wollte ich damals schon obige Themen zu einer meiner Lebensaufgaben machen. Wie das oft so ist, blieben sie liegen aufgrund anderer Prioritäten in Beruf, Ehe, Haus, Gemeinschaft…  Da ich nicht weiß, wieviel aktive Lebenszeit mir noch bleibt, hab ich mich jetzt entschlossen, dem Sinn des Lebens & Sterbens wirklich mehr Zeit zu widmen. Dazu möchte ich mich gern mit Menschen austauschen – mit manchen einmalig, mit andern regelmäßig.  Dieser Austausch trägt dann dazu bei, am Thema dran zu bleiben.  Erste Gedanken zum Thema:

*Heilung: Bei schweren Krankheiten muß der Kranke herausfinden, ob Heilung sein aktueller Weg ist, oder ob es ums Sterben geht.  Unvollständige Mehodensammlung zur Entscheidungsfindung: Wahrnehmen des „Höheren Selbst“ (=Innere Stimme, Gott oder wie mensch es nennen mag) durch PhyllisKrystall-Arbeit (Buch: Die inneren Fesslen sprengen)  oder Nutzen der Naturkräfte durch www.pranawandern.de…   Falls Heilung dran ist, dann Hilfe zB  durch   Buch+CD The Journey  www.thejourneydeutschland.de  + heilende Musik: www.engelmusik.net

*Nahtoderfahrungen:    Es gibt viele wissenschaftliche Untesuchungen zu Erlebnissen von Menschen in der Zeit, als sie klinisch tod waren + danach wiederbelebt werden konnten >Kübler-Ross. Sie zeigen, daß es nach dem Tod weitergeht.

*Spirituelle Hilfe beim Übergang

Einige Religionen wie Buddhismus (tibet.Totenbuch) betonen, daß Gestorbene in den ersten Tagen + Wochen nach dem Tod oft noch unsere Unterstützung brauchen für ihren Übergang in eine andere Welt. (>Hobbs-Scharner: Der Tod.).  zB durch Gebet, Singen oder Musik (zB.www.engelmusik.net + Joachim Ernst Behrendt: Hinübergehen).  Ich selber weiß noch nicht genau, wie es nach dem Tod weitergeht, deshalb bin ich offen für Austausch, egal wie ihr über die Zeit nach dem Tod denkt.

*Wohnprojekt & aktive Nachbarschaft Südschwarzwald:   Wie oben am Beispiel Ökodorf erwähnt, brauch es einen größeren Kreis von Menschen in der Nähe von kranken oder sterbenden Menschen. Für manches brauch es sicher Profis wie Pflegekräfte falls intensive Pflege nötig. Aber über die materielle Versorgung hinaus, können Freunde & Gemeinschaftsmitglieder beitragen, das Leben weiterhin so angenehm wie möglich zu gestalten, zB durch Singen, Beten, Lesen, Meditieren, Bewegung in der Sonne…. Für Menschen ohne fürsorgliche Großfamilie oder Nachbarn bietet sich die rechtzeitige Gründung von Wohnprojekten an….Meist entstehen diese in der Stadt wegen der räumlichen Nähe zu Ärzten etc.     Lebensgarten zeigt jedoch, daß eine große Gemeinschaft (oder aktive Nachbarschaft) auch auf dem Land ein gutes Leben im Alter ermöglichen kann.  Ich selber fühl mich im Hotzenwald wohl wegen Landschaft, Klima und den vielen engagierten Menschen.   Ansätze für Gemeinschaftlichkeit im Alter gibt es bereits:  zB Soziale Börse Görwihl, Krankenpflegeverein Herrischried, Wohnprojekt Waldshut + geplantes Wohnprojekt Murg… Dort vermiß ich meist den oben erwähnten spirituellen Aspekt, weshalb ich nach Menschen suche, die beides hier verbinden möchten. Trotzdem bin ich für andere Orte offen. Weitere Beispiele:  Heilhaus Kassel.

*Alternativen zur Krankenkasse: Seit ca. 2000 gibt es erfolgreiche Alternativen zu den Krankenkasse, was trotz deutschem Krankenversicherungsgesetz rechtlich möglich ist.  Von Anfang an hab ich gesundes Wachstum dieser Bewegung durch ständige Zellteilungen initiiert. Somit können die einzelnen Ortsgruppen immer dichter beieinander leben, sodaß wir uns im Krankheitsfall per Fuß oder Rad leichter helfen können.  Denn zB Pflege können und wollen wir nicht vollständig von außen einkaufen….

*Rechtliches: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament…

*Überregionaler Austausch:    Natürlich mag ich mich auch mit weiter entfernt lebenden Menschen austauschen. Sicher gibt es woanders Erfahrungen, die wir hier auch nutzen können + umgekehrt.    Siehe Artacare + Zeitschrift Lebensträume (Hrsg u.a. TV-Pfarrer Fliege) mit Schwerpunktheft zu diesem Thema im Februar 2015. Um Mißverständnis zu vermeiden:  Sterbebegleitung ist die fürsorgliche Begleitung des natürlichen Sterbeprozesses.   Im Unterschied zu Sterbehilfe = Hilfe zum Suizid..

*Fortbildung:     ArtaCare + Institut für Leben&Sterben Göttingen

*Literatur (fett = bei mir zu erwerben): *Hobbs-Scharner: Der Tod.     *D.Deutsch: Lebensträume kennen kein Alter – Neue Ideen für das Zusammenwohnen in der Zukunft.    * Moersch: Wohnen im Alter von A-Z – Möglichkeiten Kosten Fallstricke – Wohnung & Haus altersgerecht gestalten. *Kübler-Ross: Über den Tod und das Leben danach.    *Ringpoche:Tibetisches Totenbuch.

Termin: Mit den ersten die Interesse am Austausch zu diesem Thema haben, werde ich einen Termin besprechen + diesen dann veröffentlichen.   Ebenso im Raum Hannover wo ich öfters bei meinen Eltern bin.         Karl-Heinz Meyer   T.07764-933999   oekodorf@gemeinschaften.de

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